Erfahrungslektion für Berufsschüler:innen und Gymnasiast:innen: Wenn Eltern konsumieren
Eine extern gestaltete Unterrichtseinheit zum Thema Sucht und Familie
In Songs von Haftbefehl oder Capital Bra, in Serien wie Euphoria oder in Filmen wie The Wolf of Wall Street ist Sucht für Jugendliche allgegenwärtig. Diese Geschichten wirken oft weit weg – sie erzählen von Stars, Serienfiguren oder Extremen.
Gleichzeitig gehören solche Erfahrungen für viele junge Menschen zum Alltag. In der Schweiz wachsen schätzungsweise 100’000 Kinder mit einem Elternteil auf, der Alkohol oder andere Substanzen riskant konsumiert. Sucht betrifft dabei selten nur die betroffene Person, sondern prägt das familiäre Umfeld – und damit auch den Alltag von Kindern und Jugendlichen.
Ziel
Die Erfahrungslektion sensibilisiert Berufsschüler:innen und Gymnasiast:innen für das Thema Sucht im familiären Kontext. Sie vermittelt ein grundlegendes Verständnis von Sucht, zeigt mögliche Auswirkungen elterlichen Konsums auf und gibt Orientierung zu Warnsignalen sowie zu Unterstützungs- und Hilfsangeboten.
Details
- Dauer: eine Unterrichtslektion
- Durchführung: externe Fachpersonen der Berner Gesundheit aus Beratung und Therapie sowie Gesundheitsförderung und Prävention
- Methoden: kurze fachliche Inputs, Austausch- und Reflexionsphasen (freiwillige Beteiligung), aktivierende Übungen
- Rahmen: geschützter, respektvoller und stärkender Austausch
Für Lehrpersonen
- kein Vorbereitungsaufwand
- keine Anwesenheit während der Lektion
- kostenlose Durchführung
Organisation
- Zeitraum: Woche vom 16. bis 20. März 2026
- Ort: Klassenzimmer (weitere Infrastruktur bringen wir mit)
- Preis: Kostenlos
- Online-Infoveranstaltung für Lehrpersonen: Am 12. März von 12:30 bis 13:00 Uhr findet für alle Lehrpersonen, deren Klassen teilnehmen, eine Online-Infoveranstaltung statt.
Anmeldung
Möchten Sie eine Klasse anmelden? Melden Sie uns Ihre Wunschtermine über das untenstehende Online-Formular. Wir melden uns anschliessend für die Koordination. Erst nach Terminabstimmung und Bestätigung durch uns ist der Termin verbindlich.
Anmeldefrist: 15. Februar 2026
Kontakt
Martina Buchli, Fachmitarbeiterin Gesundheitsförderung und Prävention, 031 370 70 80, martina.buchli@beges.ch